Von Anton Schnetzler, Kaisten
Der Leserbrief von Viktor Oeschger vom 30. Oktober betreffend des neuen Begegnungsplatzes in der Kaister Dorfmitte entspricht voll und ganz meiner Meinung. Es kann und darf nicht der Weisheit letzter Schluss sein, dass dies der Begegnungsplatz in meiner Heimatgemeinde sein soll. Das ist für die Dorfbewohner eine Zumutung, ja eine Beleidigung, und für die Gemeinde ein klägliches Armutszeugnis.
Im Vergleich dazu präsentiert sich das neue Gemeindehaus feudal und nach neuestem Standart renoviert und umgebaut. Wenn der Gemeinderat mit gleichem Elan und Zielstrebigkeit einen Begegnungsplatz plant, dann bekommt Kaisten einen Begegnungsplatz, der dem Namen entspricht. Und das verdient die Dorfbevölkerung.
In einem Leserbrief vor ein paar Jahren habe ich eine Möglichkeit aufgezeigt: die beiden Parzellen an der Schulstrasse 8 und 10, im Besitz der Gemeinde. Die Parzellen befinden sich zentral im Dorf, abseits eines geballten Rummelplatzes mit Verkehr und des Gefahrenbereichs wie in der Dorfmitte. Auch die Besonnung wäre nicht eingeschränkt durch nackte Fassadenwände.
Gerne erwarte ich vom Gemeinderat, dass er von Verantwortung und Weitsicht in die Zukunft begleitet wird.