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(pd) Seit 2019 wurde die ARA Basel bei laufendem Betrieb umfassend erneuert und erweitert. Mit dem Abschluss des Projekts «Erneuerung und Ausbau ARA Basel (EABA)» wurde eine der wichtigsten Infrastrukturanlagen der Region grundlegend modernisiert. Die Anlage wird heute offiziell eingeweiht. Am Samstag, 18. April, und Sonntag, 19. April, öffnet die ARA Basel ihre Türen für die Bevölkerung.
(pd) Auf der Autobahn-Ebene der Dreirosenbrücke müssen in Basel beschädigte Kabel ersetzt werden. Die Kabel gehören zu den Betriebs- und Sicherheitsanlagen der Nationalstrasse. Für die Arbeiten muss die Nationalstrasse in Fahrtrichtung Frankreich unter der Woche jeweils in der Nacht gesperrt werden.
(pd) Visarte, der Berufsverband visuelle Kunst Schweiz, publizierte jüngst die dritte Ausgabe der «Leitlinien – Honorare für Künstler:innen und Kurator:innen». Erfreulicherweise finden diese bei immer mehr Förderstellen Beachtung, dennoch bleibt noch viel zu tun. Im Jahr 2026 macht Visarte Schweiz gemeinsam mit den Visarte Regionalgruppen mit diversen Aktionen auf die Missstände in der Branche aufmerksam.
(pd) Bundesrat Beat Jans hat heute gemeinsam mit dem Leiter der Direktion für Arbeit des SECO, Jérôme Cosandey, und Regierungsrat Dieter Egli das Ausbildungszentrum Swiss Logistics in Rupperswil besucht. Vor Ort liess er sich zeigen, weshalb der Kanton Aargau als Vorreiter der interinstitutionellen Arbeitsmarktintegration gilt. Fachleute demonstrierten, wie dank des Netzwerks «Kooperation Arbeitsmarkt» auch Stellensuchende mit erschwerten Voraussetzungen dauerhaft Zugang zum Arbeitsmarkt haben und Unternehmen effizient Mitarbeitende finden.
Entscheidend sei, dass jene Menschen arbeiten könnten, die bereits hier lebten – Geflüchtete, ältere Stellensuchende oder Wiedereinsteigerinnen. Der Kanton Aargau beweise, dass dies funktioniert, wenn alle Fäden beim RAV als «Single Point of Contact» zusammenliefen, sagte der Vorsteher des eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements vor den Medien in Rupperswil. «Integration lohnt sich immer, für alle», so Bundesrat Beat Jans weiter. Angesichts der bevorstehenden Abstimmung über die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» brauche es zusätzliche Anstrengungen, diese inländischen Arbeitskräfte zuerst zu nutzen.
Das bestätigt auch Jérôme Cosandey, Leiter der Direktion für Arbeit beim Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO): «Wo gibt es noch unausgeschöpftes Arbeitskräftepotenzial in der Schweiz? Das kann ich Ihnen sagen: Einen wichtigen Hebel stellen Personen auf Stellensuche dar. Diese verkörpern unausgeschöpftes Potenzial.» Für die Betroffenen und ihre Familien, für die Arbeitgeber und zuletzt für die Finanzen unserer Sozialwerke brauche es den gemeinsamen Willen, um die bereits hier lebenden Menschen nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
Kooperation statt Zuständigkeitsgrenzen – das Aargauer Modell
«Damit Menschen mit schwierigen Startbedingungen Arbeit finden, müssen viele Räder präzis ineinandergreifen», unterstrich Volkswirtschaftsdirektor Dieter Egli. Um den sogenannten Drehtüreffekt – ständige Wechsel zwischen Anlaufstellen ohne klare Zuständigkeit – zu vermeiden, haben das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Aargau und die SVA Aargau im Jahr 2019 die «Kooperation Arbeitsmarkt» (KoAm) lanciert. Das Netzwerk verbindet Regionale Arbeitsvermittlung (RAV), Invalidenversicherung, kantonale Integrationsförderung, Sozialdienste interessierter Gemeinden, Unternehmen und Verbände.
AMIplus – gezielte Unterstützung für Stellensuchende
Ein zentrales Angebot von KoAm ist die «Arbeitsmarktliche Integration plus» (AMIplus), die von Gemeinden oder dem Migrationsamt genutzt werden kann. Sozialhilfebeziehende und anerkannte Geflüchtete erhalten durch systematisches Assessment, gezielte Qualifizierung, enge Zusammenarbeit mit Arbeitgebern und wirkungsvolle Nachbetreuung die Chance, sich für den ersten Arbeitsmarkt zu qualifizieren.
Vor allem kleinere Gemeinden verfügen oft nicht über die Ressourcen, um Sozialhilfebeziehende eigenständig und wirkungsvoll in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Hier setzt AMIplus an: Gemeinden profitieren von der Erfahrung und dem Netzwerk der Integrationsberatung. Klientinnen mit Mehrfachproblematiken können so bedarfsgerecht begleitet werden. Für Gemeinden bringen klare Prozesse mit laufenden Erfolgskontrollen eine spürbare Entlastung sowie sinkende Sozialhilfekosten.
Seit dem Jahr 2019 wurden im Rahmen von AMIplus 2019 Fälle bearbeitet. 2025 fanden 86 Stellensuchende aus dem Migrationsbereich innert durchschnittlich 1,25 Jahren eine feste Stelle, was bei 210 Dossiers einer Vermittlungsquote von 41 Prozent entspricht. Bei den Gemeinden konnten im vergangenen Jahr 70 Sozialhilfebeziehenden eine feste Stelle vermittelt werden, was bei 158 laufenden Dossiers einer Vermittlungsquote von 44 Prozent entspricht.
Arbeitgeberservice als Drehscheibe
Damit die Integration gelingt, braucht es engagierte Unternehmen und Verbände. Der Arbeitgeberservice des Amts für Wirtschaft und Arbeit ist dafür die zentrale Drehscheibe: Beratung zu Förderinstrumenten, Integration und Gesundheit, finanzielle Zuschüsse für Praktika oder Einarbeitung sowie Zugang zur Stellenplattform arbeit.swiss reduzieren Risiken und erleichtern die Rekrutierung. «Die Suche nach passenden Mitarbeitenden ist schwierig», erklärt Reto Huber, Geschäftsführer Postauto bei der Voegtlin-Meyer AG in Brugg. «Dank der Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeberservice haben wir in den letzten 13 Jahren elf Stellensuchende eingestellt, darunter vier Langzeitarbeitslose.»
Erfolgsmodell mit Signalwirkung
Bundesrat Beat Jans sieht in KoAm einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs. «Gleichzeitig bedeute eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt weniger zusätzliche Zuwanderung, weniger Kosten für die Sozialhilfe und nicht zuletzt eine bessere Integration in die Gesellschaft», sagte er.
Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass das Aargauer Modell wirkt: Per Ende Februar 2026 lag die Erwerbsquote der Personen aus der Ukraine mit mindestens drei Jahren Aufenthaltsdauer im Aargau bei 56 Prozent, während der gesamtschweizerische Durchschnitt 46 Prozent betrug. Der Aargau erfüllt die Zielvorgabe des Bundes, der eine Erwerbsquote von 50 Prozent nach drei Jahren vorsieht. Über alle Flüchtlingsgruppen (Status S und vorläufig Aufgenommene) gesehen gingen im Kanton Aargau im Durchschnitt 47,5 Prozent einer Erwerbstätigkeit nach, schweizweit waren es 39,8 Prozent.
Integration ganzheitlich gedacht
Die enge, verbindliche Zusammenarbeit über Systemgrenzen hinweg schafft Perspektiven für Menschen und entlastet gleichzeitig die Sozialwerke. «Mit AMIplus verzahnen wir Arbeitsmarkt-, Sozial- und Integrationspolitik so, dass Stellensuchende und Unternehmen gleichermassen profitieren», fasste Regierungsrat Dieter Egli zusammen. «Die Kooperation Arbeitsmarkt zeigt, wie wir Integration ganzheitlich denken und umsetzen können.»
(admin) Der Lehrstellenmarkt präsentiert sich weiterhin stabil. Gesamtschweizerisch wurden per Ende März 2026 knapp 42'000 Lehrverträge abgeschlossen, etwas mehr als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Gleichzeitig waren auf dem offiziellen Lehrstellennachweis der Kantone noch rund 20'000 Lehrstellen für den Lehrbeginn 2026 ausgeschrieben, auch das entspricht in etwa dem Vorjahreswert. Themen rund um die Lehrstellensuche und -vergabe stehen im Mittelpunkt der Woche der Berufsbildung, die vom 4. bis 8. Mai stattfindet.
Durch die intelligente Nutzung von Biomasse könnte die Schweiz einen substanziellen Anteil des eigenen Gasbedarfs selbst decken. Das geht aus einer Studie unter Leitung des Paul Scherrer Instituts PSI hervor. Gasimporte liessen sich so signifikant verringern, die Schweiz würde weniger abhängig vom Weltmarkt. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesamts für Energie (BFE) erstellt und Anfang dieses Jahres veröffentlicht.
DIRK EIDEMÜLLER
(pd) Bei geeignetem Wetter wird am 25./26. April an der Bottmingerstrasse in Binningen der Deckbelag auf den Fahrbahnen und Trottoirs eingebaut. Zwischen den Kreuzungen Binningen Schloss und Gorenmatt bleiben die Strasse und das Trottoir für diese Arbeiten von Freitagabend bis Montagmorgen gesperrt. Eine Umleitung ist signalisiert.
(fhnw) Vier von fünf Senior:innen in der Schweiz informieren sich online über Gesundheitsthemen. Allerdings fällt die Beurteilung der Informationen vielen von ihnen schwer: Eine neue Studie der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW zeigt, dass 86% der Senior:innen über eine eingeschränkte digitale Gesundheitskompetenz verfügen.
(pd) An der 128. ordentlichen Delegiertenversammlung vom 15. April haben die Stimmberechtigten die Umbenennung der EBM (Genossenschaft Elektra Birseck) in Primeo Energie Genossenschaft beschlossen. Sie genehmigten zudem Jahresrechnung und Lagebericht, stärkten den Energiefonds und wählten Thomas Ernst neu in den Verwaltungsrat.
(dm) Die Mitte Aargau begrüsst grundsätzlich die geplante Anmietung zusätzlicher Schulräume für die Berufsfachschule Gesundheit und Soziales (BFGS) im ehemaligen Bürogebäude auf dem Dreier-Areal in Oberentfelden. Angesichts der stark steigenden Lernendenzahlen und der absehbaren vollständigen Auslastung der bestehenden Kapazitäten bis zum Schuljahr 2027/28 ist die Schaffung zusätzlicher Unterrichtsräume notwendig und sinnvoll.
(jm) Für mehr Konzentration, bessere Lernbedingungen und echte Pausen: Die Junge Mitte Basel-Landschaft hat heute ihre kantonale Volksinitiative «Handyverbot an Schulen» lanciert. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit und Lernqualität im Unterricht zu stärken, die mentale Belastung durch digitale Dauerpräsenz zu reduzieren und Schülerinnen und Schülern wieder mehr Raum für persönliche Interaktion im Schulalltag zu geben.
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- Zeckenstiche: Unfallmeldungen nehmen seit Jahren zu
- BL: Markus Eigenmann – Fokus auf Bildung nach 100 Tagen im Amt
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