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Wichtige Verlagsmitteilung

 

Fehlende Zeitung - fehlgeleitete Zustellung

FRICKTAL. Aufgrund eines Logistikfehlers bei der Post wurde ein Sammelbehälter mit den Donnerstagsausgaben der Neuen Fricktaler Zeitung/Fricktaler Woche/fricktal.info leider fehlgeleitet. Statt in Laufenburg landeten die darin enthaltenen Zeitungen in Lenzburg. Dies führte dazu, dass viele Leserinnen und Leser im Bezirk Laufenburg am Donnerstag keine Zeitung erhielten. Die Post entschuldigt sich für diesen Fehler, die Zeitungen werden am Freitag zugestellt.

Verlagsleitung

SP Aargau: «Der Klimaartikel soll auch Massnahmen einfordern»

(sp) Der Klimawandel ist in vollem Gange. Die Auswirkungen sind von Jahr zu Jahr deutlich spürbarer. Dies wird die Regierung, das Parlament und die Gemeinden herausfordern. Es ist offensichtlich, dass es dafür eine solide Verfassungsgrundlage braucht. Die SP Aargau begrüsst, dass die Kantonsverfassung mit einem Klimaartikel ergänzt wird. Der vorliegende Entwurf kann aber diesen Herausforderungen nicht gerecht werden, schreibt die SP in einer Medienmitteilung.

Der Umbau des Energiesystems ist eine der grössten wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politi-schen Herausforderungen der aktuellen Zeit. Die aktuell dringende Sicherung der Stromversorgung ist ein Vorbote dessen, was bevorsteht. Die Decarbonisierung der Heizungen, der Mobilität, der industriellen Prozesse und der Landwirtschaft werden in den kommenden 20 Jahren im Kanton Aargau mehr als 100 Milliarden Franken Investitionen benötigen. Dafür braucht es aber konkrete Massnahmen.

Der vorliegende Entwurf zum Klimaartikel wird den aktuellen Herausforderungen nicht gerecht. «Der Kanton Aargau braucht eine solide Verfassungsgrundlage, um dem Klimaschutz gerecht zu werden.» sagt Nora Langmoen, Co-Präsidentin der SP Aargau. Die SP bedauert aber, dass der Verfassungsartikel keine Aussage macht, bis wann der Kanton und die Gemeinden das Klimaziel CO2-Netto-Null erreichen will. Andere Kantone haben dies bereits beschlossen.

Der Kanton und die Gemeinden sollten durch die Verfassung einen expliziten Auftrag erhalten, entsprechende Massnahmen zu ergreifen. «Die Massnahmen sollen sozial- und umweltverträglich sein, dies stärkt die Volkswirtschaft.» erläutert Gabi Lauper Richner, SP-Grossrätin aus Niederlenz. Die SP erwartet, dass der Regierungsrat und der Grosse Rat seine Verantwortung hier wahrnimmt und den Entwurf entsprechend nachbessert.