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Wichtige Verlagsmitteilung

 

Fehlende Zeitung - fehlgeleitete Zustellung

FRICKTAL. Aufgrund eines Logistikfehlers bei der Post wurde ein Sammelbehälter mit den Donnerstagsausgaben der Neuen Fricktaler Zeitung/Fricktaler Woche/fricktal.info leider fehlgeleitet. Statt in Laufenburg landeten die darin enthaltenen Zeitungen in Lenzburg. Dies führte dazu, dass viele Leserinnen und Leser im Bezirk Laufenburg am Donnerstag keine Zeitung erhielten. Die Post entschuldigt sich für diesen Fehler, die Zeitungen werden am Freitag zugestellt.

Verlagsleitung

Erste Jodlerreise des Sunnebärgchörli Möhlin. Foto: zVg

Singend durchs Haslital: Erste Jodlerreise des Sunnebärgchörli Möhlin

(tb) In aller Frühe am letzten Morgen im August versammelten sich die Sänger, Sängerinnen und Jodlerinnen des Sunnebergschörlis zur Fahrt ins Blaue.

Mit zwei Kleinbussen ging’s los Richtung Brünig. Beim Kaffeehalt oberhalb Giswil ging das Rätselraten los: Ballenberg? Meiringen? Interlaken? Aber die beiden Organisatoren Bruno und Raphi hielten dicht. Schliesslich hielten die Busse vor einem Bretterstapel in Hofstetten ob Brienz: Trauffers Bretterhotel und Produktionsort der Holzkühe, welche mittlerweile in aller Welt anzutreffen
sind. Im «Kuhniversum» hatten die Chormitglieder viel Spass und liessen uns danach ein feines Zmittag im Restaurant schmecken. Zwischen den Gängen stimmte die Dirigentin Ruth jeweils ein Lied an und mit dem «Arvijutz» und dem «Jodlerhärz» zum Abschied sang man sich in die Herzen der Besuchenden.

Besuch beim Alphornbauer. Foto: zVgWeiter ging es Richtung Interlaken und dann hoch nach Habkern. Der Brunnen auf dem Dorfplatz kühlte Beine, Arme und Gemüt. Neben dem Dorfplatz befindet sich die Alphorn-Werkstatt von Heinz Tschierner. Dieser führte uns die Entstehungsgeschichte des Alphorns vor Augen: Einfache «Chrumpen» und Hirtenhörner entwickelten sich zum heutigen auseinandernehmbaren, langen Alphorn. In seiner Werkstatt wurde die Herstellung erklärt: Aus dem gut gelagerten Holz der Fichten des Hochgebirges und mit Hilfe von CNC-Fertigung entstehen die wohlklingenden Instrumente.

Mit einigen Liedern vor der Werkstatt bedankten sich alle bei Heinz und dem Dorf. Als Erinnerung an die erste Jodlerreise erhielten alle von Jolanda einen Trinkbecher mit dem Vereins-Logo und dazu einen Schluck Rosé. Im Bus rätselten die Reisenden weiter und sahen sich schon in Interlaken vor den Indern, Arabern und Asiaten jodeln, aber die Reise führte weiter nach Thun. An den Ufern der Aare und auf den Brücken genossen alle den Abend und versammelten sich zum Znacht im «Fürhüttli». Das Essen im alten Gewölbe war köstlich und die Lieder am schönen Aareufer davor erfreuten viele Gäste: «S’isch nümme die Zyt» und «Aabestärn».
Müde und mit glücklichen, zufriedenen Herzen fuhr das Sunnebärgchörli zurück ins Fricktal. Fotos: zVg